Vorsorgeuntersuchung

Urologische Vorsorgeuntersuchung

Allgemein

Die Vorsorgeuntersuchung dient gesundheitliche Probleme in einem Stadium zu erkennen, in dem noch keine Beschwerden vorhanden sind und eine einfache Therapie noch möglich ist. Auch soll verhindert werden, dass Krankheiten entstehen, indem ein Gesundheitsrisiko rechtzeitig erkannt und reduziert wird. Die Krebserkrankungen nehmen mit cirka. 25 Prozent den zweiten Platz in der Reihenfolge der Todesursachen ein. Ziel der Vorsorgeuntersuchung ist es die Häufigkeit von Krebserkrankungen und die Todesfälle zu senken.

Wann soll ich zur urologischen Vorsorgeuntersuchung?

Ab dem 45. Lebensjahr sollte jeder Mann jährlich zu einer Vorsorgeuntersuchung zu einem Urologen gehen. Eine vorzeitige Untersuchung bei Prostatakrebs in direkter männlicher Verwandtschaftslinie sollte schon ab dem 40. Lebensjahr erfolgen

Prostata Vorsorgeuntersuchung

Ein ausführliches Gespräch über eventuelle Beschwerden, frühere Erkrankungen und eventuelle familiäre Belastungen sind Grundlage für die weiteren urologischen Untersuchungen. Zunächst wird dabei eine Ultraschalluntersuchung beider Nieren und der Blase durchgeführt. Bei Männern folgen dann noch eine Untersuchung von Hoden und Nebenhoden sowie eine rektale Untersuchung der Prostata. Alle Untersuchungen sind für Sie schmerzfrei und werden unter Unterstützung modernster Technik durchgeführt.

Prostata PSA Wert

Sollten alle Untersuchungen unauffällig sein, ist eine jährliche Kontrolle inklusive einer PSA-Abnahme ausreichend. Der Prostatakrebs ist mit 26 Prozent der häufigste Tumor bei Männern – gefolgt von Lungen- und Darmkrebs.

Es gibt mehr Männer mit Prostatakrebs als Frauen mit Brustkrebs. Prostatakrebs kann in frühen Stadien effizient therapiert (= geheilt) werden. Im Anfangsstadium keine Beschwerden
Beschwerden bei bösartiger Veränderung nur bei fortgeschrittener Erkrankung.

Jährlich neu aufgetretener Prostatakrebs im Jahresdurchschnitt 2010-2012:

Österreich: 4532
Niederösterreich: 858
Oberösterreich: 863

Die urologische Untersuchung ersetzt NICHT die allgemeine jährliche Vorsorgeuntersuchung beim Hausarzt oder Internisten.